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Görlitz, SN, 02826
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la luna d‘ oro ist ein Leinenkontor in Görlitz, der hochwertige Küchentücher, Tischdecken, Handtücher, Badetücher, Bettwäsche, Kissen und Teppiche aus Leinen und Halbleinen für Küche, Bad, Speisezimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer anbietet.

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Baumwolle

Eigenschaften

Baumwolle ist als Faserstoff sehr widerstandsfähig, dadurch sind Stoffe aus Baumwolle sehr strapazierfähig und leicht zu pflegen.

Baumwolle zeichnet sich durch gute Spinnbarkeit aus  und ist sehr gut zu färben.

Baumwolle ist durch die gute Feuchtigkeitsaufnahme sehr hautsympathisch.

Baumwolle ist atmungsaktiv.

Baumwolle ist sehr knitteranfällig, da die Faser nicht sehr elastisch ist. Sie neigt zum Einlaufen.

 
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Herkunft

 

 
 

Die Baumwolle war in Mittelamerika schon 5.800 Jahre v. Chr. und in China und Indien 3.000 Jahre v. Chr. bekannt. Durch arabische Kaufleute kamen die ersten Baumwollerzeugnisse erst ab 800 n. Chr. nach Europa.

Im 13. Jahrhundert machten die Araber die Baumwolle in Sizilien und Spanien bekannt. Rund 100 Jahre später wurden größere Mengen Baumwolle im süddeutschen Raum verarbeitet.

Bis ins 17. Jahrhundert führte Augsburg die industrielle Massenproduktion an, danach war es die flandrische und englische Baumwollindustrie.

Mitte des 18. Jahrhunderts konnten durch die Erfindung der Spinnmaschine und des mechanischen Webstuhls die Produktionsmengen erheblich gesteigert werden.

Nachdem die Produktion von zahlreichen Chemiefasern den Anteil der Baumwolle auf dem Gesamtfasermarkt erheblich reduziert hatte, konnte sich die Baumwollfaser seit Anfang der 90er-Jahre auf 50 % Marktanteil erholen, bedingt durch den allgemeinen Trend zu Naturfaserprodukten.

Haupterzeugerländer sind heute China, die USA, Indien und Pakistan.

Besonders hochwertige, weil langfaserige, Baumwolle aus Ägypten nennt man übrigens Makobaumwolle.

 
 
 
  la luna d'oro vertreibt ausschließlich naturbelassene Produkte aus aus nachhaltigem Anbau

 

la luna d'oro vertreibt ausschließlich naturbelassene Produkte aus aus nachhaltigem Anbau

 
 
 

Herstellung & Fasergewinnung

 

 
 

Die Baumwollpflanze zählt zu den Malvengewächsen. Sie ist eine sonnenhungrige Pflanze und benötigt ca. 200 frostfreie Tage bis zum Reifen der Frucht und eine ausreichende Bewässerung (500 mm Niederschlag pro Jahr). Der Anbau der Baumwolle ist nur möglich zwischen 41º nördlicher Breite und 28º südlicher Breite.

Da die Sträucher zum größten Teil in umweltschädlichen Monokulturen angebaut werden, sind sie besonders anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Deshalb werden auf den Baumwollfeldern extrem hohe Mengen Pflanzen- und Insektengifte eingesetzt. Das mehrmalige Ausspülen solcher Gifte aus den Baumwollstoffen ist nicht nötig, wenn auf Fasern aus biologischem Anbau zurückgegriffen wird.

Etwa 8-9 Monate nach der Anpflanzung springen die walnussgroßen Fruchtkapseln auf, aus denen die schneeweißen Samenhaare hervorquellen.

Heute werden zur Ernte Pflückmaschinen eingesetzt. Vor der Ernte werden Entlaubungsmittel gesprüht, um die Verunreinigungen durch Blätter so gering wie möglich zu halten.

Die fertig gepflückte Baumwolle wird zu großen Ballen verpresst und anschließend in der Entkernungsmaschine mittels Stahlkämmen von den Kapselresten und Samenkernen getrennt. Danach wird die Baumwolle in Ballen gepresst zur Spinnerei transportiert.

 
 
 
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Spinnen

 

 
 

In der Spinnerei werden die Ballen zerpflückt und gereinigt. In der Kardierungsmaschine werden die Fasern „geordnet“ und zu Bändern zusammengefasst. Diese Kardierbänder werden nun der Spinnmaschine zugeführt, die aus den Kardierbändern je nach Stapellänge der Faser qualitativ unterschiedliche Garne zwirnt.

Anschließend kann das Garn gefärbt und verwebt werden. Die Faserlänge (Stapel) ist ausschlaggebend für die Beurteilung der Baumwollqualität. Je länger der Stapel, umso hochwertiger der spätere Stoff.

 
 
 

Weben

 

 
 

Weben bedeutet in seiner einfachsten Form das rechtwinklige Verkreuzen von Fadensystemen nach einer bestimmten Ordnung. Kettfäden verlaufen vom Kettbaum über sogenannte Streichwalzen, durch Teilstäbe, Schäfte, dem Brustbaum zum Warenbaum. Dort werden sie durch Litzenaugen der Schäfte (mindestens zwei) geführt. Durch Heben und Senken der Schäfte entsteht das Webfach, durch das der Webschütze den Schussfaden führt.

Im anschließenden Schussanschlag presst eine Vorrichtung den Schussfaden gegen die bereits gesetzten Schussfäden und bildet somit einen festen Stoff. Gewebt wird Leinen in der klassischen Leinwandbindung, aber auch Jacquard, Köper und andere Bindungsarten sind üblich. Beim Weben von Leinen muss für die Kettfäden ein sehr gleichmäßiges und damit teures Garn verwendet werden.

Kettfäden mit den für Leinen typischen Unregelmäßigkeiten würden unter der Scheuerbelastung leiden und oft reißen. Bis ins 20. Jahrhundert wurde handgesponnenes, aber auch maschinell versponnenes Garn in Heimarbeit auf Handwebstühlen gewebt.

Heute wird Leinen auf modernen Webmaschinen bzw. Webautomaten verarbeitet.